Kobudo Training (mit Bo=Langstock)

 

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Kobudo

…entstand auf der Insel Okinawa im 16. Jahrhundert. Dazumals wurden einfache Bauernwerkzeuge zu Waffen umfunktioniert. Das Wort Kobudo bedeutet “alte Kampfkunst”. Die wichtigste dieser Waffen ist der als Bo oder Kun bekannte Langstock.

Die Japanische Kampfkunst hat ihren Ursprung in China, wo der Umgang mit dem Gun auch als grundliegende Disziplin der Waffenkunst gilt.

Darüber hinaus ist der Stock weltweit die älteste Waffe überhaupt – ein beliebiges Stück Holz kann dienen – und bietet deshalb die größte Vielfalt in der Anwendung. Von Bojutsu und Gunshu über Escrima und Quarterstaff bis hin zum südindischen Kalaripayattu gibt es zahlreiche Schulen und Stilrichtungen.

Im Kurs wird zuerst der Umgang mit dem Bo trainiert. Gleichzeitig bildet das Training auch eine gute Ergänzung zum Karateprogramm des Vereins (du kannst Kobudo allerdings auch alleine trainieren, es ist nicht notwendig es mit Karate zu kombinieren und du musst auch nicht Karate können!).

Im Training werden die traditionellen Formen des Yamanni Chinen Ryu Kobudo gelernt. Dazu werden aber auch verschiedene andere Techniken geübt, wie z.B. aus dem chinesischen Gunshu. Andere Waffen werden im fortgeschrittenen Niveau gelernt, darunter Hanbo (65cm Fighting Sticks), Tonfa (der bekannte Schlagstock mit Quergriff), Sai (40cm lange dreizackige Waffe) und andere…

Nähere Infos zu den Waffen findest Du auch bei Wikipedia: Kobudo, Bo, Tonfa, Sai


zum Training

Bo (Kun, Gun) = Langstock (der Stock sollte etwa deine Körpergröße haben, damit du ihn bei Spins auch gut drehen kannst, ohne dass du den Boden touchierst). Es reicht ein Holzstock aus dem Baumarkt (nur ca. 10,- Euro im Bauhaus, Rundstab Kiefer, Durchmesser 2,7cm, auf Körpergröße zuschneiden lassen). Zum Schnuppern hat der Trainer auch immer Stöcke mit und ihr könnt den Stock auch um nur 10,- Euro beim Trainer kaufen.

Kleidung: normale Sportkleidung (T-Shirt und Hose), du kannst entweder mit Schuhen oder barfuß trainieren (der Trainer ist barfuß). Spätestens zur Gelbgurtprüfung brauchst du einen schwarzen Kung-Fu-Anzug (kostet ca. 40 Euro).

Unterrichtssprache ist grundsätzlich Deutsch (der Trainer kann auch ausgezeichnet Englisch und kann dir auch alles auf Englisch erklären).

Trainer ist Lukas “Ganesha” Zapata. Er ist 39 Jahre alt, Kosmopolit, aufgewachsen in Indien und Österreich und hat viele Jahre in England [Bristol, London] gelebt. Er ist beruflich auch als Übersetzer und Leiter von Sprachkursen tätig. Durch sein großes Interesse für die asiatischen Kampfkünste hat er im Laufe der Jahre Ausbildungen in Shotokan Karate und Shorin-ryu Karate absolviert und internationale Martial Arts-Lehrgänge in Kung Fu Bo Staff und Kobudo besucht und so seine Kenntnisse stets erweitert.